Mit dem Smart Monitor Swing 32U889SA-W präsentiert LG einen außergewöhnlichen Monitor, der dank Rollen am Standfuß, Touchscreen und integriertem webOS deutlich mehr sein will als ein klassischer PC-Monitor.
In unserem Testlabor haben wir geprüft, wie sinnvoll dieses Konzept im Alltag wirklich ist.
Kurz & knapp: Unser Testfazit
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Der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W überzeugte in unserem Test mit hoher Flexibilität, sehr guter Ergonomie und solider Bildqualität und richtet sich klar an Nutzer, die einen vielseitigen Allrounder für Alltag, Arbeit und Entertainment suchen. Klangqualität der integrierten Lautsprecher, Helligkeitsuniformität und HDR-Funktion bleiben jedoch begrenzt. Erfahre mehr über unsere unabhängigen Tests.
Vorteile:
- +Geringer Input Lag trotz 60 Hz
- +Exzellente Ergonomie & hohe Flexibilität
- +Perfekte sRGB-Farbraumabdeckung
- +Modernes Design & hochwertige Verarbeitung
- +Eigenes Betriebssystem (webOS)
- +Bequeme Bedienung per Fernbedienung
- +Touchscreen-Unterstützung
Nachteile:
- –Lautsprecher nur durchschnittlich
- –Teilweise hohe Abweichungen bei der Helligkeitsuniformität
- –HDR-Funktion ohne echten Mehrwert
- –Sichtbares Ghosting bei schnellen Bildbewegungen
LG 32U889SA-W: Aktuelle Verfügbarkeit
Technische Eigenschaften
Das eigentliche Display des LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W misst 31,5 Zoll in der Bildschirmdiagonale und ist damit am oberen Ende der Monitorgrößen. Verwendet wird ein IPS-Panel, welches eine Reaktionszeit von 5 ms (GtG) und eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hz vorweisen kann.
Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich beim LG 32U889SA-W um einen Touchscreen-Monitor handelt, welcher nicht etwa matt sondern glossy beziehungsweise spiegelnd beschichtet ist. Ob das glossy Display bei einer typischen maximalen Helligkeit von 350 cd/m² hell genug ist, haben wir uns natürlich auch angeschaut – dazu aber später mehr.

Die Auflösung des Displays beträgt 3.840 x 2.160 Pixel (4K), was bei 31,5 Zoll also für eine ziemlich hohe Pixeldichte von 140 PPI sorgt.
Auf den ersten Blick scheinen die rohen technischen Eigenschaften des LG 32U889SA-W also nicht sonderlich beeindruckend, dafür bietet LG für den Monitor aber ein eigenes Betriebssystem an, nämlich webOS.
LG versucht mit diesem Modell also ganz andere Anwendungsbereiche abzudecken, als bei einem herkömmlichen Monitor, den man sich auf dem Schreibtisch stellt. Weitere Features wie MS365, Google Apps, die LG Switch App sowie Funktionen wie AirPlay2, Bluetooth, Screen Share und eine eigene WLAN-Karte bestätigen das.
Integrierte Lautsprecher hat der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ebenfalls, dazu aber später mehr.
Design und Verarbeitung
Der LG 32U889SA-W kommt mit einem ziemlich schweren Monitor-Standfuß sowie einem Standbein. Zusammen wiegen der Standfuß und das Standbein immerhin 15,1 kg; mit Monitor sind es sogar ganze 21,2 kg. Beide bestehen aus Edelstahl, sind hochwertig verarbeitet und mit matt-weißem Kunststoff verkleidet.
Das gesamte Kabelmanagement des Monitors ist ebenfalls durch die Verkleidung fast vollständig versteckt, was dem Monitor ein extrem wertiges Gefühl gibt. Die am Standfuß angebrachten Rollen sowie das Standbein waren in unserem Test vor Ort stabil und das obwohl der Aufbau Plug-and-Play war.
Auch der eigentliche Monitor hat einen sehr hochwertigen Eindruck gemacht. Auf der Rückseite war dieser ebenfalls in weißem Kunststoff verkleidet, mit einem dezenten „LG“-Schriftzug auf der Rückseite. Die nötigen Anschlüsse wie HDMI, USB-C oder das Netzkabel waren auf der Rückseite auch gut erreichbar und dank des Standbeins waren diese auch vollständig versteckt. Das einzige Kabel, das man sehen konnte, war das Netzkabel unten am Monitor-Standfuß, da der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W keine integrierte Batterie hat und auf den Netzbetrieb angewiesen ist.
Die Front des Displays ist mit spiegelndem Glas beschichtet, da es sich wie bereits erwähnt um ein Tochscreen-Display handelt. Erwähnenswert ist, dass der Rahmen an sich zwar weiß und sehr dünn ist, aber LG hier, wahrscheinlich aus technischen Gründen nicht auf ein Rahmenlos-Design setzen konnte.
Zusammenfassend macht der LG Smart Monitor Swing einen modernen und sehr hochwertigen Eindruck so, wie man ihn von High-End-Monitoren gewohnt ist. Sowohl Display, Standfuß als auch Standbein waren exzellent verarbeitet. Selbst beim Verstellen der Ergonomie oder beim Bewegen des Monitors hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl gehabt, dass irgendetwas instabil ist.
Ergonomie
Da der LG 32U889SA-W mit einem knapp 15 kg schweren Standfuß und Standbein angeliefert wird und die ergonomischen Einstellungen zentral für die Anwendungszwecke des Monitors sind, haben wir bei unserem Ergonomie-Test natürlich ein besonderes Augenmerk darauf gelegt.
Höhenverstellbar ist der LG Smart Monitor Swing ganze 32,8 cm, um 50° / -20° neigbar sowie jeweils nach rechts und links knapp 90° drehbar, was ihn praktisch perfekt für Präsentationen o. Ä. macht.
Zusätzlich ist der LG 32U889SA-W auch noch im Pivot-Modus verwendbar und hat sogar eine eigene Erkennungssoftware, die erkennt, ob sich der Monitor im Pivot-Modus befindet und passt das ausgegebene Bild dementsprechend an. Gerade für kreative Arbeit ist das natürlich sehr vorteilhaft, vor allem da sich das Display auch per Touchscreen bedienen lässt. Präsentationen oder Screen Sharing per Smartphone sind gerade deshalb natürlich auch einfach umsetzbar.
Insgesamt überzeugt der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ergonomisch auf ganzer Linie und bietet dank seines großen Verstellbereichs, der Pivot-Erkennung und der Touch-Unterstützung außergewöhnlich vielseitige Einsatzmöglichkeiten.
Motion Blur (Praxis-Test)
Auch wenn die Anwendungsbereiche des Smart Monitor Swing 32U889SA-W nicht primär auf Gaming ausgelegt sind, spielen die Pixel-Reaktionszeit und die Bildklarheit dennoch eine Rolle, da zu hohe Reaktionszeiten bereits beim Scrollen auf dem Display wahrnehmbar sein können.
Wir haben das Display des LG 32U889SA-W dem bekannten Ghosting- und Motion-Blur-Test von TestUFO unterzogen und diesen zusätzlich mit unserer High-Speed-Kamera analysiert. Das Ergebnis fällt dabei leider nicht sonderlich gut aus.

So konnten wir sowohl moderates Motion Blur, Ghosting als auch sogenanntes Inverse-Ghosting feststellen. Die allgemeine Bildklarheit war ebenfalls nicht besonders hoch – für einen 60-Hz-Monitor mit einer angegebenen Reaktionszeit von 5 ms allerdings auch nicht ungewöhnlich schlecht.
Für den normalen Betrieb wie Serien schauen, Streaming, Präsentationen, Browsen oder Bildbearbeitung reicht der LG 32U889SA-W vollkommen aus. Gaming ist zwar möglich, insbesondere mit Konsolen wie der Nintendo Switch, aufgrund der vergleichsweise hohen Reaktionszeit sollte man hier jedoch keine allzu hohen Erwartungen haben. Selbst moderne OLED-Fernseher eignen sich in diesem Bereich besser für Gaming als der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W.
Input Lag
Den Input Lag des LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W haben wir wie immer mit dem Input-Lag-Tester von Leo Bodnar gemessen, um unsere genormten Teststandards einzuhalten. Dabei wurde der Monitor bei 60 Hz und aktiviertem V-Sync getestet.
Messen konnten wir hier einen ziemlich soliden Input Lag von 8,8 ms, was für einen Monitor mit 60 Hz und 5 ms Reaktionszeit nicht wirklich schlecht ist. Vergleichbare Monitore, die wir getestet haben wie z. B. der MSI Summit MS321UP (ebenfalls 60 Hz, aber 4 ms Reaktionszeit) haben mit 8,4 ms einen ähnlichen Input Lag.
Interessant wird es, wenn man in Betracht zieht, dass spezielle Gaming-Monitore wie der LG UltraGear 27GX790A beim 60-Hz-Betrieb mit 26,5 ms einen deutlich höheren Input Lag haben. Weitere Messdaten zum Input Lag von vergleichbaren Monitoren findest du übrigens in unserer Messwerte-Datenbank.
Betrachtet man nur den Input Lag, so ist der LG 32U889SA-W durchaus für Casual Gaming geeignet und allgemein ist das Display auch sehr responsive trotz der vergleichsweise niedrigen Bildwiederholfrequenz von 60 Hz.
Bildqualität
Helligkeit (SDR)
Das im LG 32U889SA-W verbaute IPS-Panel, soll laut Herstellerangaben eine typische Helligkeit von 350 cd/m² gewährleisten können. Wir haben das mit unserem professionellen Testequipment natürlich überprüft.
Verwendet haben wir für die SDR-Helligkeitsmessung den Datacolor SpyderX Elite mit dazugehöriger Software sowie Calman für Business. Den Monitor haben wir natürlich wie immer 1 Stunde warmlaufen lassen, um ein faires Messergebnis präsentieren zu können.
Unseren Messungen zufolge schafft der LG Smart Monitor Swing eine maximale Helligkeit von 353 cd/m², was ziemlich genau den Herstellerangaben entspricht. Der Betrieb in hellen Umgebungen wie Meeting-Räumen, im Office oder im Wohnzimmer zu Hause ist also problemlos möglich. Das einzige Problem könnte hier die spiegelnde Beschichtung des Displays verursachen. Direkte Lichteinstrahlungen sollte man beim Betrieb also eher vermeiden.
Dimmbar war der LG Smart Monitor Swing übrigens auf 56 cd/m², was den Betrieb in dunklen Räumen angenehmer macht.
Bezogen auf die Helligkeit muss man beim Smart Monitor Swing von LG also kaum Abstriche machen. Er ist ausreichend hell, trotzdem haben wir uns bei einem Monitor dieser Größe und Preisklasse etwas mehr erhofft.
Kontrastrate
Da die Kontrastrate für Serien-Streaming und kreative Arbeit wie Bildbearbeitung sowie die Bildqualität im Allgemeinen extrem wichtig ist, haben wir natürlich auch hier wieder mehrere Messungen mit unserem SpyderX Elite vollzogen.
LG gibt für den Smart Monitor Swing 32U889SA-W eine statische Kontrastrate von 1000: 1 an. Nach mehrmaligem Messen konnten wir diesbezüglich nur eine maximale Kontrastrate von 910: 1 messen. Somit liegt die von uns gemessene Kontrastrate nur leicht unter den Herstellerangaben und ist auch noch vollkommen akzeptabel, gerade bei einem Monitor dieser Größe.
Doch sollte erwähnt sein, dass der LG 32U889SA-W bezogen auf die Kontrastrate keinesfalls mit modernen OLED-Monitoren oder OLED-Fernsehern mithalten kann. Die Kontrastrate von 910: 1 sorgt für ein schönes und solides Bild, welches zum Streamen oder für Präsentationen mehr als ausreicht. Ein lebensechtes und extrem kontrastreiches Bild sollte man aber nicht erwarten.
Bildhomogenität
Um die Bildhomogenität zu messen haben wir jeweils Helligkeitsabweichungen sowie Farbabweichungen an 9 verschiedenen Messpunkten auf dem Display gemessen. Die Helligkeit betrug hier ca. 120 cd/m².

Für den LG Smart Monitor Swing konnten wir eine durchschnittliche Helligkeitsuniformität von 11,3 %, wobei die höchste Abweichung bei 18 % lag. Im Idealfall möchte man Helligkeitsabweichungen von unter 10 % haben, da diese für das menschliche Auge nicht erkennbar sind. Mit einem Durchschnitt von 11,3 % liegt der LG Smart Monitor Swing, also im ausreichenden Bereich.

Anders sieht es bei der Farbabweichung aus: Mit einem durchschnittlichen DeltaE von rund 2,3 bietet der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W bei praxisnaher Helligkeit eine insgesamt ordentliche Farb- und Helligkeitsuniformität. Einzelne Randbereiche weichen zwar sichtbar ab, die maximale Abweichung von DeltaE 4,8 bleibt jedoch lokal begrenzt.
Zum Verständnis: Ab einem DeltaE von <3 gelten Farbabweichungen im Alltag als kaum wahrnehmbar. Für eine sehr gute bis gute Bewertung ist ein DeltaE von <2 aber erforderlich.
Blickwinkel und Ausleuchtung
Da im LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ein IPS-Panel verbaut wurde, sind die Blickwinkel auch entsprechend gut. Trotzdem gibt es bei 80° deutliche Helligkeitsabweichungen sowie Farbtemperaturabweichungen. Aufgrund der spiegelnden Beschichtung stellt sich aber natürlich die Frage, wie wichtig einem die Blickwinkelstabilität beim LG Smart Monitor Swing wirklich ist. Die Ausleuchtung des Panels ist gut, allerdings tritt typischerweise IPS-Glow auf.

Skalierung
Dank 4K-Auflösung ist die Skalierung beim LG Smart Monitor Swing absolut kein Problem, da die Pixeldichte von 140 praktisch immer ausreichend hoch ist. Skaliert man ein 1.080 Pixel breites Bild auf die native Bildschirmauflösung von 3.840 x 2.160 Pixel, so erkennt man kaum einen Unterschied.
Farbraumabdeckung
Um die Bildqualität des Smart Monitor Swing 32U889SA-W fair bewerten zu können, haben wir selbstverständlich auch die Farbraumabdeckungen gemessen. Verwendet haben wir unseren Datacolor SpyderX Elite in Kombination mit Calman. Ab Werk konnten wir im sRGB-Farbraum eine sehr gute Abdeckung von 100 % messen.
Auch der DCI-P3-Farbraum wurde ordentlich abgedeckt; hier konnten wir mit dem SpyderX Elite eine Abdeckung von 90 % ermitteln. Der Hersteller LG gibt für den Smart Monitor Swing allerdings eine P3-Farbraumabdeckung von 95 % im Datenblatt an, wodurch der Monitor in unserer Messung im Testlabor leicht schlechter abgeschnitten hat. Zudem ist der AdobeRGB-Farbraum mit einer Abdeckung von 82 % eher durchschnittlich.
Nach einer Kalibrierung auf 120 cd/m² blieben die Messwerte, insbesondere im sRGB-Farbraum, übrigens unverändert.
Abschließend lässt sich sagen, dass die sRGB-Farbraumabdeckung des Smart Monitor Swing sehr gut ausgefallen ist. Beim DCI-P3-Farbraum hätten wir jedoch etwas mehr erwartet, zumal LG für den Monitor eine höhere Abdeckung bewirbt. Trotzdem muss klar gesagt werden, dass die Abdeckungen mehr als ausreichend sind, um farbenfrohe und kräftige Bilder darzustellen – speziell, wenn man die vorgesehenen Einsatzbereiche wie Präsentationen, Streaming und Office-Arbeit in Betracht zieht.
Local Dimming
Der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W besitzt keine Local-Dimming-Funktion.
Maximale Helligkeit (HDR)
Trotz der Unterstützung von HDR10 haben wir beim LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W bezüglich der Helligkeit im HDR-Modus nur einen Spitzenwert von 353 cd/m² mit unserem Calibrite ColorChecker Display messen können.
Der Helligkeitswert an sich ist zwar ausreichend hell, hat allerdings in der Realität nichts mit einer echten HDR-Darstellung zu tun, welche wiederum 1000 cd/m² erfordert.
OSD und Bedienung
Die Bedienung des LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ist dank der Verwendung von webOS sehr flexibel. Zum einen hat man die Möglichkeit, den Monitor ganz einfach wie einen Fernseher mit der beigelegten Fernbedienung bedienen. Dass der LG Smart Monitor Swing auch auf Streaming ausgelegt ist, wird klar, wenn man die Shortcut-Buttons zu diversen Streaming-Diensten wie Netflix, Disney+ und Prime Video auf der Fernbedienung sieht.
Mit dem „Settings-Button“ auf der Fernbedienung kann man schnell und problemlos Einstellungen wie Panel-Helligkeit, Lautstärke, Klangmodus, Presets, Reaktionszeit, Datum, Zeit etc. konfigurieren. Erwähnenswert ist, dass sogar eine Anti-Blaulicht-Funktion vorhanden ist. An Einstellungsmöglichkeiten gibt es beim LG Smart Monitor Swing definitiv keine Defizite.

Alternativ kann man den Monitor natürlich auch per Touchscreen, Joystick (auf der Rückseite) oder sogar der LG Switch App (PC-Software) bedienen.
Lautsprecher
Über integrierte Lautsprecher verfügt der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ebenfalls. Hierbei handelt es sich im 2x 5 Watt Lautsprecher, die auch eine ordentliche Lautstärke ermöglichen.
Negativ ist allerdings, dass diese sich nicht besonders gut anhören und einen typischen Blechbüchsen-Klang haben. Trotzdem waren wir während unseres Tests von der möglichen Maximallautstärke sehr beeindruckt. Für den normalen Gebrauch zu Hause, im Office oder für Präsentationen sind die integrierten Lautsprecher mehr als ausreichend.
Anschlüsse
- 1x Netzanschluss (externes Netzteil)
- 1x HDMI 2.0 (CEC, eARC, HDCP 2.2)
- 1x HDMI 2.0 (CEC, HDCP 2.2)
- 1x USB-C mit DisplayPort 1.4 (Upstream)
- 2x USB-C (Downstream)
Unser Fazit
Der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W ist ein wirklich interessanter Monitor, der im Alltag überraschend vielseitig sein kann. Auf den ersten Blick mag einem gar nicht bewusst sein, wo die eigentlichen Stärken des Monitors liegen. In unserem Test konnte er mit soliden technischen Eigenschaften wie etwa dem farbintensiven 4K-IPS-Panel, das eine vollständige sRGB-Farbraumabdeckung bietet, punkten.
Doch auch der geringe Input Lag des Displays von 8,8 ms hat uns zugegebenermaßen überrascht. Zwar gibt es auch klare Nachteile wie die mittelmäßige Pixel-Reaktionszeit, die schwache HDR-Spitzenhelligkeit oder die durchschnittliche Kontrastrate. Über diese Schwächen kann man jedoch hinwegsehen, wenn man die Stärken wie das integrierte webOS, die ausgezeichnete Ergonomie oder schlicht die hohe Flexibilität des Monitors berücksichtigt.
Allein die Möglichkeit, den Monitor dank der Rollen am Standfuß problemlos überall mitnehmen zu können, macht den LG Smart Monitor Swing zu einem äußerst starken Werkzeug für das Homeoffice, professionelle Umgebungen oder einfach für den Einsatz zu Hause im Entertainment-Bereich. Den eigenen Monitor spontan mit in die Küche zu nehmen, um eine Serie weiterzuschauen, oder die Arbeit auf dem Sofa in einem anderen Raum fortzusetzen, ist nicht nur praktisch, sondern ein echter Luxus, den man erst richtig zu schätzen weiß, wenn man ihn selbst erlebt hat.
Zum Testzeitpunkt ruft LG rund 900 Euro für den Smart Monitor Swing auf und liefert dafür nicht nur eine gelungene Mischung aus Monitor und Fernseher, sondern ein überraschend praktisches Alltagswerkzeug mit echtem Mehrwert. Aus diesen Gründen vergeben wir dem LG Smart Monitor Swing die Endnote „gut (2,2)“.
Preis und Verfügbarkeit
Hinweis: Der LG Smart Monitor Swing 32U889SA-W wurde uns freundlicherweise von LG zum Testen zur Verfügung gestellt. Hierbei fand selbstverständlich keine Einflussnahme o. Ä. des Herstellers auf den Testbericht statt. Mehr über unsere Tests erfahren.





