Mit dem Philips 24B2G5301 richtet sich der niederländische Hersteller primär an umweltbewusste Büroanwender, welche eine kompakte USB-C-Dockingstation mit Laptop-Aufladung, LAN-Anschluss und KVM-Switch in einem 24-Zoll-Monitor suchen.
Philips setzt bei diesem Modell stark auf das Thema Nachhaltigkeit: 85 % recycelter Kunststoff, Verpackung aus FSC-zertifiziertem Karton und eine kompostierbare Kapok-Schutzhülle statt Styropor. Klingt überzeugend. Ob die Bildqualität mit dem grünen Gewissen mithalten kann, haben wir in unserem Testlabor überprüft.
Kurz & knapp: Unser Testfazit
“
Der Philips 24B2G5301 ist in erster Linie eine USB-C-Dockingstation mit Monitor. 100W Power Delivery, RJ45-LAN, KVM-Switch und vier USB-A-Ports für rund 190 Euro sind ein faires Gesamtpaket. Auch das Nachhaltigkeitskonzept mit recyceltem Aluminium und plastikfreier Verpackung überzeugt. Die Bildqualität ist für den Einsatz im Büro solide. Wir vergeben die Endnote „gut (2,3)“. Erfahre mehr über unser Testlabor
Vorteile
- +USB-C mit 100W Power Delivery
- +100 Hz statt 60 Hz
- +RJ45-LAN-Anschluss integriert
- +Smart KVM-Switch
- +PowerSensor 2 und LightSensor
- +Volle Ergonomie inkl. Pivot
- +Lautsprecher und Headset-Halter
- +Eyesafe zertifiziert (Blaulichtschutz, Farbtreue)
- +Nachhaltiges Gehäuse und Verpackung
- +Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- +Kontrastrate mit 1.179:1 sehr solide, aber unter Herstellerangabe von 1.500:1
Nachteile
- –Input Lag 34,2 ms bei 60 Hz mangelhaft
- –Dimmbarkeit von 67,3 cd/m² relativ hoch
Technische Eigenschaften
Das Display des Philips 24B2G5301 misst wie bereits erwähnt 23,8 Zoll in der Bildschirmdiagonale und setzt auf ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full HD). Hierbei beträgt die maximale Bildwiederholfrequenz 100 Hz wobei Adaptive Sync unterstützt wird. Im Datenblatt gibt Philips eine Panel-Reaktionszeit von 4 ms (GtG) und eine Helligkeit von 300 cd/m² an.

Philips hat den Monitor zudem mit zahlreichen Stromspar-Funktionen ausgestattet. Der sogenannte PowerSensor 2 erkennt über einen Infrarot-Sensor, ob sich ein Nutzer vor dem Bildschirm befindet und dimmt das Panel bei Abwesenheit automatisch. Dazu passt der LightSensor die Helligkeit an die Umgebungsbeleuchtung an. Beide Funktionen zusammen sollen laut Philips den Stromverbrauch um bis zu 70 % senken können.
Design und Verarbeitung

Beim Philips 24B2G5301 hat der Hersteller sich auf ein schlichtes, aber dennoch ansprechendes Design entschieden. Die Kombination aus schwarzem Monitorgehäuse und silbernem Standfuß wirkt unaufdringlich, professionell und bürotauglich. Auch das Branding ist mit dem Philips-Logo am unteren Displayrand subtil gehalten, was uns während des Tests sehr gefallen hat. Der Monitor wirkt nicht billig oder schlecht verarbeitet und macht für seine Preisklasse einen qualitativ guten Eindruck.
Das Display ist matt beschichtet, was Spiegelungen in hellen Büroumgebungen effektiv reduziert. Die Rahmenlos-Optik ist bei einem Office-Monitor dieser Preisklasse nicht immer eine Selbstverständlichkeit und sorgt für ein modernes Erscheinungsbild. Positiv aufgefallen ist uns zudem der ausklappbare Headset-Halter am linken Monitorrahmen, eine praktische Ergänzung für Homeoffice-Nutzer und Videokonferenzen.
Erwähnenswert ist außerdem die Verpackung: Philips verzichtet komplett auf Styropor und setzt stattdessen auf FSC-zertifierten Karton und eine kompostierbare Schutzhülle aus Kapok-Fasern. Das Gehäuse selbst besteht laut Philips zu 85 % aus recyceltem Kunststoff und enthält 5 % sogenanntes Ocean-Bound Plastic. Auch der Standfuß soll aus recyceltem Aluminium bestehen. Ob man das als echtes Nachhaltigkeits-Engagement oder als Marketing-Maßnahme bewertet, muss jeder für sich entscheiden. Der Versuch ist auf alle Fälle lobenswert. Zudem muss man sich nicht mit nervigen Styropor-Körnern auf dem Display ärgern.
Mit einem Gewicht von knapp 4 kg ohne Standfuß/Standbein ist der Monitor leicht und lässt sich problemlos auf dem Schreibtisch neu positionieren. Der Standfuß selbst ist stabil und bietet auch ohne verschraubte Befestigung ausreichend Halt, wobei wir ausdrücklich die Verarbeitung loben müssen.
Ergonomie
Die Ergonomie des Philips 24B2G5301 ist für einen Business-Monitor dieser Preisklasse sehr gut.
Alle gängigen Verstellmöglichkeiten sind vorhanden:
- Höhenverstellung: bis zu 150 mm
- Neigung (Tilt): -5° bis +35°
- Drehung (Swivel): ±180°
- Pivot: ±90°
- VESA 100×100 mm
Allerdings haben wir einen kleinen Kritikpunkt bei den Gelenken des Standfußes: Die ergonomischen Verstellungen haben keinen spürbaren Rastpunkt. Der Monitor lässt sich zwar leichtgängig verstellen, rutscht dadurch aber auch leicht aus der gewünschten Position. Somit war es etwas mühsam den Monitor gerade und exakt horizontal auszurichten, weil die fehlende Arretierung kein klares Feedback gibt, ob man die gewünschte Position erreicht hat.
Motion Blur (Praxis-Test)

Den Motion-Blur-Test haben wir mit Testufo.com bei der maximalen nativen Bildwiederholfrequenz von 100 Hz durchgeführt.
Wie zu erwarten fällt hier das Ergebnis eher gemischt aus. Bei schnellen Bildbewegungen treten sichtbare Schlieren sowie leichtes Inverse Ghosting auf, was auf eine hohe Overdrive-Einstellung von Werk aus hinweist.
Ehrlicherweise muss man auch erwähnen, dass diese Reaktionszeit absolut für Office-Anwendungen, Textverarbeitung oder sonstige Büroarbeiten ausreicht. Selbst gelegentliches Gaming ist mit dieser Reaktionszeit möglich, mit einem Einsteiger-Gaming-Monitor ist man natürlich trotzdem besser bedient. Vergleichsweise schneidet der Philips 24B2G5301 dank der höheren Bildwiederholfrequenz von 100 Hz aber minimal besser als der EIZO FlexScan EV2410R ab, welcher mit 60 Hz arbeitet.
Input Lag
Den Input Lag des Philips 24B2G5301 haben wir bei 60 Hz und aktiviertem V-Sync mit unserem Leo-Bodnar-Messgerät am mittleren Messpunkt des Displays ermittelt. Mit einem Input Lag von 34,2 ms fällt das Ergebnis „mangelhaft“ aus und liegt am unteren Ende unserer Bewertungsskala.
Zum Vergleich: Der EIZO FlexScan EV2410R erreicht bei 60 Hz einen Input Lag von 10,0 ms und liegt damit deutlich unter dem Philips 24B2G5301. Auch andere Office-Monitore in unserer Messwerte-Datenbank wie beispielsweise der MSI PRO MP271QP (29,9 ms) oder der MSI PRO MP341CQW (8,5 ms) schneiden besser ab.
Zugegebenermaßen muss man sagen, dass ein Input Lag von 34,2 ms bei Office-Anwendungen mit Textverarbeitung oder E-Mails absolut kein Problem darstellt, zum Spielen oder für latenzempfindliche Anwendungen ist der Philips 24B2G5301 allerdings nicht geeignet.
Bildqualität
Kontrastrate
Getestetes Modell OLED IPS VA
OLED-Monitore haben eine theoretisch unendliche Kontrastrate (∞:1). Zur Darstellung wurde ein Platzhalter von 10.000:1 verwendet.

Transparenzhinweis: Unsere initiale Messung der Kontrastrate hat einen deutlich schlechteren Wert von 870:1 ergeben, welcher auf eine nicht ausreichende Warmlaufzeit zurückzuführen ist und somit das Ergebnis beeinflusst hat. Wir haben nach mehrmaligem Messen nun einen deutlich besseren Maximalwert von 1.179:1 erreichen können und dementsprechend die Bewertung des Philips 24B2G5301 angepasst.
Helligkeit (SDR)
Max. Helligkeit (SDR)
Getestetes Modell OLED IPS VA
Min. Helligkeit (SDR)
Getestetes Modell OLED IPS VA
Für die Messung der Helligkeit haben wir den Datacolor SpyderX Elite verwendet. Mit 295,9 cd/m² liegt der Philips 24B2G5301 sehr nah an der Herstellerangabe von 300 cd/m². Die Abweichung von nur 1,4 % ist innerhalb der normalen Messtoleranzen und damit in Ordnung. Dieser maximale Helligkeitswert reicht für typische Büroumgebungen absolut aus, allerdings könnte es in sehr hellen Räumen mit direktem Sonnenlicht etwas eng werden.
Die von uns gemessene Minimalhelligkeit des Philips 24B2G5301 von 67,3 cd/m² ist relativ hoch. Wer Nachts oder in sehr dunklen Räumen arbeitet, wird sich wahrscheinlich einen Monitor mit einer besseren Dimmbarkeit wünschen. Der EIZO FlexScan EV2410R lässt sich beispielsweise auf 0,7 cd/m² dimmen, was in einer völlig anderen Liga spielt. Andere Office-Monitore in unserer Datenbank wie der MSI PRO MP271QP (37 cd/m²) bieten ebenfalls eine deutlich niedrigere Dimmbarkeit.
Bildhomogenität


Für die Messung der Bildhomogenität haben wir bei einer kalibrierten Helligkeit von 120 cd/m² den Datacolor SpyderX Elite verwendet. Die maximale Luminanzabweichung auf der linken Seite des Displays ist mit 14 % etwas hoch, aber noch im ausreichenden Bereich. Da der Durchschnittswert aber bei ~8,7 % liegt, befindet sich der Philips 24B2G5301 nach unserem Bewertungsschema für die Luminanzuniformität im befriedigenden Bereich und ist fürs Büro vollkommen ausreichend. Als Beispiel: Luminanzabweichungen nimmt das menschliche Auge ab ca. 10 % wahr.

Blickwinkel
Die Blickwinkel des Philips 24B2G5301 sind dank IPS-Panel mit 178° sowohl horizontal als auch vertikal sehr gut. In unserem Praxistest bei einem Blickwinkel von 60° konnten wir nur minimale Farbabweichungen und leichte Farbtemperaturveränderungen feststellen. Für einen Office-Monitor, an dem man in der Regel frontal sitzt, ist das vollkommen ausreichend.
Ausleuchtung
Die Ausleuchtung bei Schwarzbild fällt beim Philips 24B2G5301 befriedigend aus. Aus technischen Gründen, welche auf das IPS-Panel zurückzuführen sind, tritt bei Schwarzbild sogenannter IPS-Glow auf. Lichthöfe waren bei unserem Testmodell insbesondere in der oberen rechten Bildschirmecke erkennbar.

Zwar ist das für den alltäglichen Office-Einsatz mit vorwiegend hellen Hintergründen kein relevantes Problem. Wer den Philips 24B2G5301 aber abends oder in einem dunklen Raum für das Anschauen von Filmen oder für Bildbearbeitung nutzt, wird die Ungleichmäßigkeiten in der Ausleuchtung erkennen.
Skalierung
Der Philips 24B2G5301 hat eine native Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080). Bei einer Bildschirmdiagonale von 23,8 Zoll ergibt sich eine Pixeldichte von ca. 93 PPI, was für den typischen Betrachtungsabstand an einem Schreibtisch ausreichend scharf ist. Texte sind klar lesbar und Kanten erscheinen sauber.


Wir haben zusätzlich getestet, wie der Monitor 4K-Inhalte darstellt. Eine 4K-Grafik wurde ausreichend scharf wiedergegeben. Beim Streifentest wurden die feinen Abstände allerdings nicht mehr aufgelöst, sondern als ein zusammenhängender Block dargestellt. Schachbrettmuster in den Größen 4px, 8px und 16px waren hingegen scharf und klar erkennbar.
Farbraumabdeckung

Die Farbraumabdeckung haben wir üblicherweise mit unserem Calibrite ColorChecker Display Plus zusammen mit Calman for Business gemessen. Hier erreicht der Philips 24B2G5301 bei Werkseinstellungen im sRGB-Farbraum eine Abdeckung von 95 %, was ein solider Wert für einen Business-Monitor ist. Für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Internetrecherche sind 95 % sRGB mehr als ausreichend. Für farbkritische Arbeiten wie Bildbearbeitung oder Druckvorstufe ist der Philips allerdings nicht die richtige Wahl.


Im DCI-P3-Farbraum konnten wir von Werk aus eine Abdeckung von 76,2 % und im AdobeRGB-Farbraum eine Abdeckung von 73,4 % messen. Diese Werte sind für einen Office-Monitor in dieser Preisklasse erwartungsgemäß und kein wirklicher Kritikpunkt.
Nach der Kalibrierung auf 120 cd/m² verschlechtern sich die Werte minimal. Die sRGB-Abdeckung sinkt leicht auf 94,7 %, DCI-P3 auf 75,6 % und AdobeRGB auf 73,2 %. Die Farbdarstellung des Philips ist also ab Werk bereits relativ nah am Optimum für das verbaute IPS-Panel.



Local Dimming
Der Philips 24B2G5301 verfügt über kein Local Dimming. Local Dimming ist primär für HDR-Inhalte relevant, die dieser Monitor ohnehin nicht unterstützt und ehrlicherweise für die designierten Verwendungszwecke nicht benötigt.
Peak-HDR-Helligkeit
Der Philips 24B2G5301 unterstützt kein HDR, da es sich um einen Office-Monitor handelt, der primär für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Videokonferenzen konzipiert ist. Also ist dies auch kein Nachteil.
Lautsprecher
Im Monitor selbst sind 2x 3 Watt Lautsprecher integriert. Die Klangqualität dieser ist unserer Meinung nach erwartungsgemäß nicht besonders gut. Für den Alltags- und Office-Gebrauch, kurze YouTube-Videos und Videokonferenzen sind die Lautsprecher aber mehr als ausreichend. Für Musik oder ein schönes Filmerlebnis empfehlen wir externe Lautsprecher oder ein Headset, welches sich dank des integrierten Headset-Halters praktischerweise am Monitor aufbewahren lässt.
OSD und Bedienung
Die Bedienung des Philips 24B2G5301 erfolgt über fünf Tasten an der Vorderseite des Displayrahmens, rechts unten. Im Vergleich zu einem Joystick, wie ihn MSI oder LG bei ihren Monitoren einsetzen, ist die Steuerung über Tasten grundsätzlich mühsamer. Allerdings hat Philips die Tasten an der Vorderseite platziert und nicht an der Unterseite oder Rückseite, wodurch die Bedienung deutlich angenehmer ausfällt als bei vielen anderen Office-Monitoren dieser Preisklasse.
Überraschend waren die vielen Optionen im OSD selbst, was sehr positiv aufgefallen ist. Neben den üblichen Bild-Anpassungen wie Helligkeit, Kontrast oder Farbtemperatur findet man hier auch den PowerSensor, LightSensor, PIP/PBP-Einstellungen, USB-C-Konfiguration mit KVM-Switch und verschiedene SmartImage-Presets. Auch die Möglichkeit, über einen Quick-Select-Button schnell die Lautstärke zu regeln, ist eine durchdachte Ergänzung.
Zwar ist die Vielfalt an Optionen im OSD des Philips 24B2G5301 grundsätzlich positiv, dennoch erfordert das Navigieren durch die verschiedenen Einstellungsebenen im OSD durch die Tasten etwas Eingewöhnung.
Anschlüsse und Schnittstellen
- 1x DisplayPort 1.4
- 1x HDMI 1.4
- 1x USB-C (DP Alt Mode + 100W Power Delivery)
- 1x VGA (analog)
- 1x RJ45 (LAN)
- 1x DisplayPort Out (Daisy Chain)
- 4x USB-A 3.2
- 1x USB-B 3.2
- 1x 3,5 mm Klinke (Audio Out)
- 1x Netzanschluss (intern)
Das größte Argument für den Philips 24B2G5301 ist definitiv die Anschluss-Vielfalt. Mit USB-C (100W Power Delivery), RJ45-LAN, DisplayPort Out für Daisy Chaining und vier USB-A-Ports fungiert der Monitor als vollwertige Dockingstation. Ein Laptop wird über ein einziges USB-C-Kabel mit dem Monitor verbunden und erhält gleichzeitig Videosignal, Strom, Netzwerkzugang sowie USB-Peripheriegeräte. Im Vergleich dazu bietet der ebenfalls von uns getestete EIZO FlexScan EV2410R keine USB-C-Dockingstation und keinen RJ45-Anschluss.
Zwar wirkt der verbaute VGA-Anschluss etwas altmodisch, ist aber in vielen Büroumgebungen mit älteren Rechnern noch ein praktischer Kompatibilitätsbonus.
Preishistorie und Verfügbarkeit
Fazit
Philips hat mit dem 24B2G5301 einen grundsoliden Office-Monitor auf den Markt gebracht. Allerdings hat dieser klare Vor- und Nachteile, die je nach Nutzer die Kaufentscheidung unterschiedlich beeinflussen
USB-C mit 100W Power Delivery, integrierter RJ45-LAN-Anschluss, Smart KVM-Switch und vier USB-A-Ports machen ihn zu einer vollwertigen Dockingstation, die in dieser Preisklasse von rund 190 Euro ihresgleichen sucht. Somit kann man seinen Laptop mit einem einzigen USB-C-Kabel mit dem Philips 24B2G5301 verbinden und man ist direkt einsatzbereit. Auch die zahlreichen Energiesparfeatures sowie das Nachhaltigkeitskonzept bezogen auf Verpackung und Baumaterialien haben authentisch überzeugt.
Im Datenblatt hat der Hersteller eine sehr hohe Kontrastrate von 1.500:1 angegeben, testen konnten wir jedoch nur einen schlechteren Wert von 1.179:1, was für einen Office-Monitor eigentlich ziemlich gut ist, trotzdem müssen wir die Diskrepanz der beiden Werte erwähnen. Die sRGB-Farbraumabdeckung des Panels liegt bei 95 % und ist somit nicht schlecht und reicht für normale Büroarbeit vollkommen aus. Für Bildbearbeitung oder besonders farbkritische Arbeiten ist der Philips 24B2G5301 dennoch nicht geeignet. Zwar haben wir in unserem Testbericht ebenfalls den hohen Input Lag (60Hz) von 34,2 ms kritisiert, dennoch ist dieser zugegebenermaßen für die meisten Office-Anwender vollkommen irrelevant und wird in der Praxis nicht bemerkbar sein.
Wer eine günstige USB-C-Dockingstation mit Office-Monitor sucht, bekommt mit dem Philips 24B2G5301 ein sehr gutes Gesamtpaket. Wer jedoch primär Wert auf Bildqualität legt, muss in dieser Preisklasse Kompromisse eingehen oder mehr Budget einplanen. Wir vergeben die Endnote „gut (2,3)“.
Changelog
- 03.09.2026: Kontrastmessung nach erneuter Prüfung mit vollständiger Warmlaufzeit (1 Stunde) und Reset auf Werkseinstellungen korrigiert. Neuer Messwert: 1.179:1 (zuvor 870:1). Bewertung der Kontrastrate von „noch befriedigend“ zu „gut“; Gesamtpunktzahl von 7.0/10 auf 7.1/10; Gesamtbewertung bleibt unverändert bei „gut (2,3)“. Einpflegung von Screenshot der Kontrastrate-Messung von Calman.
- 03.09.2026: Die Farbraumabdeckung wurde ebenfalls erneut geprüft, hierbei blieb das Ergebnis jedoch unverändert.
Hinweis: Der Philips 24B2G5301 wurde uns freundlicherweise vom Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellt. Hierbei fand selbstverständlich keine Einflussnahme o. Ä. des Herstellers auf den Testbericht statt. Mehr dazu



