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Was ist Flicker Free? – So verhinderst du Flimmern auf dem Monitor

Flimmernde oder flackernde Monitore waren zu Zeiten der Röhrenbildschirme ein verbreitetes Phänomen. Das lag vor allem an der Kathodenstrahl-Technik und der geringen Bildrate dieser Geräte.

Heute kommen nur fast noch LCD-Flachbildschirme oder seit neustem auch OLED-Monitore als PC-Monitore zum Einsatz.

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Doch wer glaubt, dass das Flimmern mit dieser Technik verschwunden ist, täuscht sich. Vor allem LCD-Bildschirme mit LED-Backlight-Technologie neigen zum Flimmern.

Menschen nehmen das Flimmern teilweise bewusst oder unbewusst wahr. Bei längerer Bildschirmarbeit kann das Flimmern schneller zum Ermüden der Augen oder zu anderen Beschwerden wie Kopfschmerzen führen.

Im folgenden Beitrag erklären wir dir, wie das Flimmern entsteht, wie die sogenannte Flicker-Free-Technologie funktioniert und welche Vorteile dir Bildschirme mit Flicker Free bieten.

 

Wie entsteht das Flimmern eines LED-Monitors?

Flimmern tritt hauptsächlich bei Flachbildschirmen mit LED-Hintergrundbeleuchtung (Backlight) auf. Die Helligkeit des LED-Backlights wird mit der sogenannten Pulsweitenmodulation (PWM -Pulse-Width Modulation) gesteuert.

Diese Technik schaltet das Licht mit einer hohen Frequenz ein oder aus. Je länger die Ausphasen sind, desto dunkler ist die Hintergrundbeleuchtung, und je länger die Einphasen sind, desto heller ist sie.

Zwar wird versucht, die Frequenz für das Hell-/Dunkelschalten so hoch wie möglich mit Frequenzen von mehr als 200 Hertz zu realisieren, doch nehmen einige Menschen das Flimmern dennoch bewusst oder unbewusst über das autonome Nervensystem wahr.

Besonders spürbar ist der Flimmer-Effekt bei geringer Bildhelligkeit. In diesem Fall sind die Lichtimpulse kurz und verursachen ein deutlicheres Flimmern.

 

Wie funktioniert die Flicker-Free-Technologie?

Hersteller moderner LED-Monitore versuchen das Flimmern ihrer Geräte mit verschiedenen Techniken zu reduzieren.

Eine Methode ist die Ein-/Ausschaltfrequenz des Backlights so hoch wie möglich zu wählen. Dieser Technik ändert jedoch nichts am grundsätzlichen Flimmern. Es ist nur schwerer vom Mensch wahrzunehmen.

Flicker Free vs ohne Flicker Free
Abbildung links ohne Flicker-Free; rechts mit Flicker-Free (Abb. ist simuliert) – Spiel: Battlefield V

Echte Abhilfe bietet die Flicker-Free-Technologie mit einer sogenannten DC-Modulation. Die DC-Modulation sorgt dafür, dass ein konstanter Lichtstrom in einer bestimmten Stärke entsteht, ohne dass die LEDs an- oder ausgeschaltet werden müssen.

Die Helligkeit des Hintergrundlichts wird kontinuierlich ohne PWM gesteuert. Diese Monitore werden auch als Geräte mit Flicker-Free-Backlight bezeichnet.

Wie stark der Unterschied zwischen einem Bildschirm ohne Flicker-Free im Gegensatz zu einem Monitor dieser Technologie sein kann, ist in diesem Video von BenQ gut dargestellt.

 

Was sind die Vorteile eines Flicker-Free-Monitors?

Wer lange am Bildschirm arbeitet oder den Rechner intensiv für Computerspiele nutzt und hinsichtlich des Flimmerns empfindlich ist, kann von der Flicker-Free-Technologie durchaus profitieren.

Die Augen ermüden ggf. weniger schnell und Beschwerden wie Kopfschmerzen können sich reduzieren lassen. Insgesamt ist ein längeres Arbeiten, mit reduzierter Augenermüdung an diesen Monitoren möglich.

Die weiteren Vorteile eines augenschonenden Monitors, haben wir in einem anderen Beitrag thematisiert.

Glücklicherweise hat die Mehrzahl der aktuellen PC-Monitore eine solche Flicker-Free-Funktion bereits integriert, auch wenn nicht immer explizit vom Hersteller deklariert.

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