StartMonitoreOLED-Monitor - die 5 besten OLED-Monitore für Gaming

OLED-Monitor – die 5 besten OLED-Monitore für Gaming

Bisher waren Monitore beim Thema OLED-Displays leider oft zu kurz gekommen. Das hat sich zum Glück mittlerweile geändert, da die Vorteile von OLED einfach zu groß sind. Das betrifft vor allem den Gaming-Sektor, da Gaming-Monitore von der OLED-Technologie stark profitieren und viele neue Möglichkeiten eröffnen.

Bei der Anzahl an neuen OLED-Monitoren kann die Auswahl eines neuen Modells recht stressig sein. Aus diesem Grund haben wir dir in diesem Beitrag die unserer Meinung nach besten OLED-Monitore vorgestellt. Zudem erklären wir in unserem Ratgeber was die Vor- und Nachteile von OLED-Monitoren sind, informieren dich etwas zum Thema OLED-Technologie und begründen was es bei der Auswahl deines neuen OLED-Monitors alles zu beachten gibt.

 

Die besten OLED-Monitore – Test 2024

Folgend findest du eine Auflistung der unserer Meinung nach besten OLED-Monitore die man sich aktuell zulegen kann.

Zuletzt aktualisiert: 06.04.2024

Bester OLED-MonitorGaming EmpfehlungWQHD Empfehlung4K Empfehlung
ModellDell AW3423DWF *MSI MEG 342CDE *ASUS PG27AQDM *MSI MPG 321URXDE *
Hertz165 Hz175 Hz240 Hz240 Hz
Auflösung3840 x 1440p3840 x 1440p2560 x 1440p3840 x 2160p
HDMI 2.1JaJaNeinJa
Panel-TypQD-OLEDQD-OLEDOLEDQD-OLED
Reaktionszeit (GtG)0,1 ms0,03 ms0,1 ms0,03 ms
Größe31,5"27"41,5"32"
Seitenverhältnis21:921:916:916:9
HDRJaJaJaJa
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Hierbei haben wir gründlich recherchiert und sogar teilweise OLED-Monitore vorgestellt, die wir selbst zum Testen vor Ort hatten, damit wir dir ein möglichst authentisches und vertrauenswürdiges Bild vom jeweiligen Monitor vermitteln können. Mehr Infos zu unseren Testberichten.

 

Dell Alienware AW3423DWF – Overall bester OLED-Monitor

Dell Alienware AW3423DWF OLED Monitor

Auflösung: 3840 x 1440p | Bildwiederholfrequenz: 165 Hz | Bildschirmgröße: 34,18 Zoll | Seitenverhältnis: 21:9 | Reaktionszeit: 0,1 ms | Panel-Typ: QD-OLED | HDR: Ja

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Vorteile:

  • modernes Design
  • niedriger Input Lag
  • tolle Reaktionszeit (0,1 ms)
  • perfekter Schwarzwert
  • perfekte Kontrastrate
  • AMD FreeSync Premium und G-Sync kompatibel (VRR)

Nachteile

  • Burn-in Risiko
  • in hellen Räumen kommt der Schwarzwert nicht so zur Geltung

 

Über den Monitor

Einer der wohl besten, wenn nicht der beste OLED-Monitor, den man sich zurzeit zulegen kann, ist der Dell Alienware AW3423DWF. Der Alienware AW3423DWF hat ein 34,18 Zoll großes OD-OLED-Display, welches eine maximale native Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz ermöglicht.

Wie schon angenommen handelt es sich beim Alienware AW3423DWF um einen Ultrawide-Monitor mit einem Seitenverhältnis von 21:9 bei einer nativen Bildschirmauflösung von 3840 x 1440 Pixeln. Da es sich beim Alienware AW3423DWF um einen OLED-Monitor mit dem Fokus auf Gaming handelt, kann der Monitor auch entsprechend eine extrem gute Reaktionszeit von 0,1 Millisekunden vorweisen.

Mit dieser Reaktionszeit und den 165 Hz ermöglicht der Alienware AW3423DWF ein unglaublich smoothes Bild mit hoher Bildklarheit, Motion Blur tritt praktisch kaum auf. Hierzu ist es aber zwingend nötig auch im Spiel eine hohe FPS-Zahl von 100 FPS und höher zu erreichen. Neben AMD FreeSync Premium Pro ist der Monitor übrigens auch noch mit G-Sync kompatibel.

Dell Alienware AW3423DWF Rückseite Design

Der große Vorteil beim Alienware AW3423DWF ist in erster Linie das Quantum-Dot-OLED-Panel, denn dieses Panel ermöglicht erst die schnelle Reaktionszeit, die für Gaming so wichtig ist. Zusätzlich kann der OLED-Monitor auch noch mit einer guten Farbraumabdeckung im sRGB-Bereich sowie mit einem perfekten Schwarzwert punkten. Dieser ist vor allem in dunklen Räumen gut erkennbar.

Leider gibt es aber auch hier einige Nachteile. Ein Nachteil beim Dell Alienware AW3423DWF wäre, dass der Schwarzwert in hellen Räumen nicht so gut erkennbar ist sowie, dass wie bei jedem OLED-Monitor das Risiko eines sogenannten „Burn-Ins“ besteht.

Abgesehen davon ist der Alienware AW3423DWF ein Top-Monitor und mit knapp 950 Euro einer der preiswerteren OLED-Monitor auf dem Markt. Außerdem sollte erwähnt sein, dass es sich beim Alienware AW3423DWF um einen hochwertig-verarbeiteten Monitor handelt. Das haben die Kollegen von Prad.de auch so in ihrem Testbericht bestätigen können.

 

MSI MEG 342CDE QD-OLED – Bester OLED-Gaming-Monitor

MSI MEG 342CDE QD-OLED OLED Monitor Test

Auflösung: 3840 x 1440p | Bildwiederholfrequenz: 175 Hz | Bildschirmgröße: 34,18 Zoll | Seitenverhältnis: 21:9 | Reaktionszeit: 0,03 ms | Panel-Typ: QD-OLED | HDR: Ja

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Vorteile:

  • schnelle Reaktionszeit
  • perfekter Kontrastwert & Schwarzwert
  • HDMI 2.1 (+Konsolen-Unterstützung)
  • extrem gute Farbwiedergabe
  • niedriger Input Lag
  • tolle Bedienung + OSD
  • zahlreiche Schnittstellen

Nachteile:

  • hoher Kaufpreis
  • Burin-in Risiko wegen OLED
  • SDR-Helligkeit könnte etwas heller sein
  • Lüfter teilweise laut

 

Über den Monitor

Ein vergleichbares Modell zum vorherigen OLED-Monitor ist der MSI MEG 342CDE QD-OLED. Wir hatten den MSI MEG 342CDE QD-OLED glücklicherweise sogar bei uns zum Testen vor Ort, weshalb wir auch mit voller Authentizität sagen können, dass der MSI MEG 342CDE QD-OLED verdient auf unserem Platz 2 ist. Doch nun mehr zum Monitor.

Auch der MSI MEG 342CDE QD-OLED hat ein 34 Zoll großes QD-OLED-Panel verbaut. Der Unterschied hier ist aber, dass es ganze 175 Hertz in der Bildwiederholfrequenz schafft.

Die Bildschirmauflösung beträgt auch beim MSI MEG 342CDE QD-OLED 3840 x 1440 Pixel (UWQHD) bei einem Seitenverhältnis von 21:9, die Pixeldichte liegt somit bei ungefähr 109ppi.

Dank des QD-OLED-Panels kann der MSI MEG 342CDE QD-OLED sogar eine unglaublich schnelle Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden vorweisen. Zum Vergleich: Ein normaler IPS-Monitor hat bestenfalls 1–2 ms Reaktionszeit.

In unserem Test haben aufgrund dessen eine so gut wie perfekte Bildklarheit feststellen können. Auch beim Input-Lag sieht es extrem gut aus. Hier konnten wir inklusive System-Lag trotzdem immer noch einen Durchschnittswert von 2,2 ms messen, was einer der niedrigsten Input Lags ist, die wir je gemessen haben.

Auch in Punkten Bildqualität überzeugt der MSI MEG 342CDE QD-OLED. Neben einem perfekten Schwarzwert sowie einer perfekten Kontrastrate von eins zu unendlich, konnten wir auch sehr gute Farbraumabdeckungen im sRGB-, AdobeRGB- sowie DCI-P3-Farbraum messen. Erwähnenswert sind zudem noch die vielen Anschlussmöglichkeiten, sowie die Unterstützung von HDMI 2.1.

Allerdings hat auch der MSI MEG 342CDE QD-OLED ein paar kleine Nachteile, die wir dir nicht verheimlichen wollen. Zum einen wäre da natürlich der Preis, mit knapp 1100 Euro ist der MSI MEG 342CDE QD-OLED kein Schnäppchen und Konkurrenzmodelle sind hier auch teilweise um einiges günstiger. Ein weiterer Nachteil, der uns während des Testens aufgefallen ist, ist die Helligkeit. Bei unserem Modell haben wir nur knapp 350 Nits im SDR-Modus gemessen, was zwar immer noch ausreichend ist, aber trotzdem hätte man bei einem Modell dieser Preisklasse mehr erwarten dürfen. Daher empfehlen wir den MSI MEG 342CDE QD-OLED eher in dunklen Räumen, als Gaming-Monitor zu betreiben.

Alles in allem ist der MSI MEG 342CDE QD-OLED trotzdem ein fantastischer OLED-Monitor. Da wir den Monitor auch bei uns vor Ort zum Testen hatten, können wir den MSI MEG 342CDE QD-OLED auch guten Gewissens weiterempfehlen.

Mehr zum Monitor in unserem Testbericht: MSI MEG 342CDE QD-OLED Test

 

ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM – 240-Hz-Empfehlung

ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM bester OLED Monitor

Auflösung: 2560 x 1440p | Bildwiederholfrequenz: 240 Hz | Bildschirmgröße: 27 Zoll | Seitenverhältnis: 16:9 | Reaktionszeit: 0,03 ms | Panel-Typ: OLED | HDR: Ja

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Vorteile:

  • 240 Hertz
  • sehr gute Reaktionszeit
  • nahezu perfekte Kontrastrate
  • perfekter Schwarzwert
  • sehr gute HDR-Leistung
  • exzellente Ergonomie mit guten Blickwinkeln

Nachteile:

  • anfällig für OLED Burn-in
  • keine Unterstützung von HDMI 2.1

 

Über den Monitor

Falls du auf der Suche nach einem klassischen Gaming-Monitor mit 16:6 Seitenverhältnis bist, dann können wir dir den ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM nur wärmstens ans Herz legen.

Dieser Monitor hat ein 26,5 Zoll (ca. 27 Zoll) großes Display und ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln verbaut. Das Besondere an diesem Panel ist, dass es eine sehr hohe native Bildwiederholrate von bis zu 240 Hertz gewährleisten kann.

Auch der ASUS PG27AQDM hat eine extrem schnelle Monitor-Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Der Input Lag ist mit 2,5 ms ebenfalls sehr niedrig, was die Kollegen von Rtings.com auch so in ihrem Review gemessen haben. Ein Software-Update soll den Input-Lag sogar weiter verbessern.

ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM Foto
Quelle: The Tech Chap

Natürlich kann auch der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM perfekte Schwarzwerte sowie eine theoretisch perfekte Kontrastrate vorweisen. AMD FreeSync Premium Pro sowie mit Nvidia G-Sync kompatibel ist der OLED-Monitor auch.

Ein weiteres besonderes Highlight beim ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM ist die HDR-Helligkeit von knapp 1000 Nits. Diese Helligkeit ist bei einem Monitor dieser Größenordnung nicht selbstverständlich und wirklich sehr gerne gesehen. Die maximale Helligkeit im SDR-Modus beträgt allerdings nur 450 Nits, was aber immer noch ein guter Wert ist.

Allerdings hat auch der beste OLED-Monitor seine Nachteile. Ein unserer Meinung nach großer Nachteil ist der fehlende HDMI-2.1-Support. Der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM unterstützt leider nur HDMI 2.0, was zwar für die meisten Nutzer vollkommen ausreichend ist, trotzdem hätte man sich bei einem solch modernen und hochpreisigen Gaming-Monitor mehr erhoffen können.

Eine gute Alternative von einem anderen Hersteller zu diesem Monitor ist übrigens der Corsair XENEON 27QHD240 *. Wir haben diesen OLED-Monitor bewusst nicht in unsere Rangliste aufgenommen, da er das gleiche Panel wie der ASUS ROG Swift OLED PG27AQDM besitzt. Trotzdem wollten wir dir aus Transparenz den XENEON 27QHD240 nicht vorenthalten. Beide Monitorhersteller benutzen hier das gleiche OLED-Panel von dem Hersteller LG, nämlich das „LW270AHQ-ERG2“.

 

MSI MPG 321URXDE QD-OLED – 4K-OLED-Monitor Empfehlung

MSI MPG 321URXDE QD-OLED Monitor

Auflösung: 3840 x 2160p | Bildwiederholfrequenz: 240 Hz | Bildschirmgröße: 32 Zoll | Seitenverhältnis: 16:9 | Reaktionszeit: 0,03 ms | Panel-Typ: QD-OLED | HDR: Ja

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Vorteile:

  • Konsolenmodus (akzeptiert PS5)
  • HDMI 2.1
  • 240 Hz
  • hohe Auflösung
  • nahezu perfekter Kontrast und Schwarzwert dank QD-OLED
  • schnelle Reaktionszeit

Nachteile:

  • hoher Kaufpreis

 

Über den Monitor

Für diejenigen, die mehr Wert auf 4K-Auflösung legen, aber trotzdem noch ein kompaktes Seitenverhältnis bei ihrem OLED-Monitor bevorzugen, haben wir natürlich noch ein passendes Modell herausgesucht. In diesem Fall wäre das der MSI MPG 321URXDE QD-OLED.

Dieser OLED-Monitor besitzt ein 32 Zoll großes QD-OLED-Display mit einer nativen Bildschirmauflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Das Panel schafft eine super schnelle Bildwiederholfrequenz von flotten 240 Hertz sowie eine ultraschnelle Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden. Alleine schon diese Kombination macht den MSI MPG 321URXDE QD-OLED für jeden Gamer sehr interessant.

Das verbaute QD-OLED-Panel sorgt für eine nahezu perfekte Kontrastrate mit perfektem Schwarzpunkt sowie für satte und kräftige Farben, die auf die Quantum Dots zurückzuführen sind.

Was beim MSI MPG 321URXDE QD-OLED erfreulich ist, ist der Konsolenmodus. Der Monitor unterstützt nämlich HDMI 2.1. Sprich, man kann den MSI MPG 321URXDE QD-OLED auch problemlos auf 120 Hz zusammen mit seiner Playstation 5 oder Xbox Series X über HDMI 2.1 betreiben. Die für MSI typischen Features wie die hauseigene Gaming Intelligence App, „Mystic Light“ sowie ein KVM sind ebenfalls dabei. Erwähnenswert ist außerdem die MSI OLED Care 2.0, eine Technologie, die das OLED-Panel schonen soll.

Da der MSI MPG 321URXDE QD-OLED noch super neu ist, hatten wir ihn leider noch nicht zum Testen vor Ort. Allerdings sind die technischen Daten mehr als aussagekräftig, sodass wir dir den MSI MPG 321URXDE QD-OLED einfach nur weiterempfehlen können.

 

Asus ROG Swift OLED PG42UQ – Bester großer OLED-Monitor

Asus PG42UQ OLED Monitor

Auflösung: 3840 x 2160p | Bildwiederholfrequenz: 120 Hz | Bildschirmgröße: 42 Zoll | Seitenverhältnis: 16:9 | Reaktionszeit: 0,1 ms | Panel-Typ: OLED | HDR: Ja

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Computeruniverse.net

Vorteile:

  • niedriger Input-Lag
  • sehr gute Farbdarstellungen und Farbraumabdeckung, auch ohne Kalibrierung
  • sehr gute Lautsprecher
  • Premium Verarbeitungsqualität
  • HDMI 2.1

Nachteile:

  • schächelnde HDR-Helligkeit
  • hoher Input-Lag bei 60 Hz
  • etwas teuer

 

Über den Monitor

Der Hersteller Asus hat mit dem ROG Swift OLED PG42UQ sowie dem PG48UQ gleich zwei OLED-Gaming-Monitore derselben Reihe auf den Markt gebracht.

Empfehlen würden wir als OLED-Monitor aber eher den Asus PG42UQ, da der Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von knapp 42 Zoll einfach besser auf den Schreibtisch passt.

Die technischen Eigenschaften sehen beim Asus PG42UQ auf den ersten Blick wie ein Träumchen aus: 4K-Auflösung auf 41,5 Zoll, OLED-Panel von LG, HDR10 und eine Bildwiederholrate von 120 Hz (übertaktbar auf 138 Hz).

Im Datenblatt des Monitors ist außerdem eine Reaktionszeit von 0,1 ms angegeben. Nvidia G-Sync kompatibel ist der PG42UQ ebenfalls. Der gesamte Input-Lag liegt laut PCGH bei ca. 6 ms, was schon ziemlich gut ist.

Asus PG42UQ OLED Monitor 2

Wohl eines der wichtigsten Features für Gamer dürfte aber wohl die HDMI-2.1-Schnittstelle sein. Dadurch eignet sich der Asus PG42UQ auch hervorragend als PS5-Monitor, da man dank HDMI 2.1 selbst 4K-Auflösung die 120 Hz übertragen kann.

Die Kollegen von Tomshardware bestätigen in ihrem ausführlichen Bericht auch überwiegend, dass der Asus PG42UQ momentan ein exzellenter Gaming-Monitor mit OLED-Panel ist.

Nachteile gibt es aber auch. Zum einen wäre da der sehr hohe Kaufpreis. Darüber hinaus schwächelt der Asus PG42UQ vor allem mit der HDR-Peak-Helligkeit.

Der Hersteller hat hier HDR10 angegeben, wodurch man gut 1000 Nits im HDR-Betrieb erwarten können sollte. In der Praxis schafft das Display aber nur knapp ~ 880 Nits.

 

Was ist ein OLED-Monitor? – Für Anfänger

Ja, die Frage ist durchaus berechtigt: Was ist ein OLED-Monitor überhaupt?

Der Begriff „OLED“ ist die Abkürzung für die englischsprachigen Worte „organic light-emitting diodes“. Übersetzt ganz einfach: organische Leuchtdioden.

 

Was ist der Unterschied zwischen OLED und LED?

Der grundlegende Unterschied von OLED-Monitoren ist, dass diese selbstleuchtend sind. Genauer gesagt bedeutet das, dass jedes einzelne Pixel auf dem gesamten Display für sich selbst leuchtet. Mehr dazu: QLED vs. OLED.

Bei normalen LED-Monitoren beispielsweise, leuchten die Pixel nicht, diese werden nur durch eine Hintergrundbeleuchtung bestrahlt. OLED-Bildschirme benötigen keine Hintergrundbeleuchtung, da die Pixel an sich schon die Fähigkeit haben zu leuchten.

Hierzu benutzen OLED-Monitor organisches Material, um ihr Licht zu erzeugen. Siehe OLED-Molekül. Mehr dazu.

Oled molekül
OLED Molekül

Der Vorteil gegenüber zu LCD-Monitoren ist, dass das von den OLED-Monitoren ausgehende Licht zwar nicht so hell, aber dafür viel natürlicher wird.

Gleiches gilt für die Farb- und Kontrastdarstellung, welche bei OLED-Modellen geradezu perfekt sind. Weil sich die Pixel ja bei z.B. einem Bild mit schwarzen Stellen komplett abschalten können und somit einen perfekten Schwarzpunkt bzw. Schwarzwert erzeugen können. Stromsparender als LED-Displays sind OLEDs dadurch auch noch.

Was aber momentan noch als großer Nachteil empfunden werden muss, ist der doch happige Kaufpreis der meisten OLED-Geräte. Mittlerweile kann man zwar schon ab 800-900 Euro ein echt solides OLED-Gerät kaufen, was aber immer noch ein recht happiger Kaufpreis für einen Monitor ist.

Ein weiterer unschöner Effekt ist das Einbrennen der Bilder ins Display. Das passiert vor allem bei einer langen Darstellung desselben Bildes, z.B. bei einer Health-Bar in einem Computerspiel.

Glücklicherweise entwickeln die Displayhersteller ihre OLED-Panels immer weiter, wodurch sich das Risiko eines Burn-ins stark verringert.

 

OLED-Monitor – Vor- und Nachteile im Allgemeinen

Vorteile:

  • extrem schnelle Reaktionszeiten
  • energieeffizient
  • deutlich dünnerer Monitor-Rahmen
  • verbesserte Farbdarstellung
  • perfekte Kontraste
  • nahezu perfekte Schwarzwerte

Nachteile

  • hohe Kaufpreise
  • Anfälligkeit für Burn-in

 

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Andreas Jäger
Andreas Jäger
Nachdem ich mir meinen ersten Bildschirm mit 144Hz Bildfrequenz zugelegt hatte, ließ mich das Thema Bildschirme und Monitore einfach nicht mehr los. – Sogar so sehr, sodass ich jetzt unter BILDSCHIRM.DE meinen Enthusiasmus gegenüber Bildschirmen, Fernsehern und Unterhaltungselektronik in Artikelform mit der Welt teile. Umfassende Bildschirm-Testberichte sind für mich absolute Herzenssache.

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2 Kommentare

    • Hallo,

      ich kenne mich zwar nicht Flugsimulationen aus, aber ich denke, dass hier ein blickwinkelstarkes LCD-Display auch den Job erledigen wird.

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